DAS KOMPETENZZENTRUM FÜR AUGENHEILKUNDE IN NORDBAYERN
Schriftgröße:
Termine


Unsere Klinik ist zertifiziert
nach DIN EN ISO 9001:2008

Service



Klinik-Management


Klinikleitung


Geschäftsführer

Dr. Georg Metzger

Tel.: (0911) 919 94-13
Fax: (0911) 919 94-94
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Leitender Belegarzt

Dr. med. Christoph Lautz

Tel. (Klinik): (0911) 919 94-13
Tel. (Praxis): (0911) 33 49 44
Fax: (0911) 919 94-94
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Verwaltung
Abrechnung

Herr Bernd Nikolaus

Tel.: (0911) 919 94-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Herr Bernd Nikolaus
Sekretariat

Frau Mirja Herz

Tel.: (0911) 919 94-13
Fax: (0911) 919 94-44
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Frau Mirja Herz
Personal und Rechnungswesen

Frau Simone Schmidt

Tel.: (0911) 919 94-15
Fax: (0911) 919 94-16
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Frau Simone Schmidt

Patientenservice
Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Behandlungen und Ärzten wünschen, oder wenn Sie einen Termin vereinbaren wollen, dann wenden Sie sich bitte an unser Patientenaufnahmeteam.

Frau Brückner, Frau Haubner und Frau Hübner stehen Ihnen von
7 bis 16 Uhr gerne zur Verfügung.

Telefon: (0911) 919 94-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Frau Madeleine Brückner


Frau Gabriele Haubner


Frau Manuela Hübner

Leitende Schwester Bettenstation
Leitende Schwester Bettenstation

Sr. Birgit Ande

Tel.: (0911) 919 94-10
Fax: (0911) 919 94-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Sr. Birgit Ande

Leitende Schwester OP
Leitende Schwester OP

Sr. Iris Viering

Tel.: (0911) 919 94-21
Fax: (0911) 919 94-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Sr. Iris Viering



Wissenswertes "Rund um die Klinik"


Aufenthaltsräume
Sie finden in unserer Klinik einen Aufenthaltsraum für Patienten und Angehörige im 1. Stock. Dort können Sie fernsehen oder lesen. Es befindet sich auch ein Getränkeautomat im Zimmer (bitte Kleingeld bereithalten).

Bei schönem Wetter können Sie und Ihre Angehörigen gern auch unsere wunderschöne Dachterrasse mit Stühlen, Tischen und Sonnenschirmen nutzen.


Besuche
Sie können gerne Besuch empfangen, um Ihren Aufenthalt etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Unsere generellen Besuchszeiten gehen von 14:00 Uhr nach der Mittagsruhe bis 19:00 Uhr.

Bitte denken Sie daran, dass zu viele Besucher für Sie und Ihre Mitpatienten auch eine Belastung darstellen können. Bitte nehmen Sie Rücksicht aufeinander und nutzen Sie z.B. auch unser Foyer oder bei schönem Wetter die Sitzgelegenheiten auf unserer Dachterrasse oder hinter der Klinik. Ein kleiner Spaziergang durch die Parkanlage am Platnersberg bietet sich ebenfalls an.

Bitte vergessen Sie nicht, sich beim Verlassen der Klinik aus versicherungsrechtlichen Gründen im Dienstzimmer der Schwestern abzumelden. Um erreichbar zu sein, bitten wir Sie, sich zu den Visiten, Behandlungen und Mahlzeiten in Ihrem Zimmer aufzuhalten.

Briefe und Post

Um die Verteilung in unserem Hause zu beschleunigen, geben Sie bitte zur Postadresse der Maximilians-Augenklinik auch Ihre Zimmernummer mit an. Wenn Sie Post versenden wollen, können Sie Ihre Briefe bei unseren Mitarbeiterinnen in der Patientenaufnahme abgeben.


Entlassung und Aus-Checken

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Ihr behandelnder Arzt berechtigt ist, Sie aus der Klinik zu entlassen. Andere Mitarbeiter(innen) der Klinik haben diese Befugnis nicht. Sie müssen auch wissen, dass Sie die Klinik von jeglicher Verantwortung und Haftung Ihnen gegenüber entbinden, falls Sie ohne Einwilligung des Arztes die Klinik verlassen.

Nachdem Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen das Abschlussgespräch zu Ihrem Klinikaufenthalt geführt hat, checken Sie bitte bei der Patientenaufnahme aus der Klinik aus. Sie erhalten hier Ihre Aufenthaltsbescheinigung, gffs. Rezepte, Rechnungen für Telefongebühren, etc. Wir bestellen Ihnen auch gerne ein Taxi.


Heimfahrt nach Entlassung
Beachten Sie bitte, dass bestimmte Untersuchungen oder Medikamente bei der Heimfahrt Ihre Fahrtauglichkeit beeinflussen oder ausschließen können.

Sollte Ihnen der Arzt aus gesundheitlichen Gründen eine Heimfahrt mit einem Taxi empfehlen, so bestellen wir Ihnen gerne ein Taxi. Bitte wenden Sie sich dazu an die Patientenaufnahme. Diesen Entlassungstransport müssen Sie laut gegenwärtiger Gesetzeslage mit einem Eigenanteil beim Taxifahrer bezahlen. Alle darüber hinaus anfallenden Kosten trägt Ihre Krankenkasse. Die Abrechnung der verbleibenden Kosten erfolgt vom Taxiunternehmen direkt mit Ihrer Krankenkasse.

Informationen zur Abrechnung
Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse
Als gesetzlich versicherte Person müssen Sie sich um die Bezahlung der Krankenhausrechnung nicht persönlich kümmern. Die Kostenübernahmeerklärung wird von der Klinikverwaltung bei der für Sie zuständigen Krankenkasse angefordert. Wir rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Voraussetzung dafür ist, dass Sie bei der Aufnahme Ihre gültige Versichertenkarte vorlegen.

Privat versicherte Selbstzahler
Wenn Sie nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, gelten Sie für die Klinik als Selbstzahler. Sie tragen die Kosten für Ihren Klinikaufenthalt selbst und rechnen den Aufenthalt mit Ihrer privaten Krankenversicherung ab.

Sollten Sie bei Aufnahme keine gültige Kostenzusage Ihrer privaten Krankenversicherung vorlegen können, müssen wir Sie bitten, eine ausreichende Vorkasse zu leisten.

Kann diese Vorkasse nicht geleistet werden, ist eine Aufnahme nicht möglich.

Ausnahmsweise rechnet die Klinik auch mit Versicherungsgesellschaften direkt ab, dort wo mit einer privaten Krankenversicherung eine entsprechende vertragliche Vereinbarung getroffen wurde. Sie können dies bei unserer Patientenaufnahme erfragen.

Eigenbeteiligung
Aufgrund einer Bundesverordnung haben Sie als Patient für die Dauer des Klinikaufenthaltes (höchstens jedoch bis zu 28 Tagen pro Jahr) eine Eigenbeteiligung zu entrichten. Diese beträgt derzeit 10 EURO pro Kalendertag.

Wir bitten Sie die Eigenbeteiligung beim Auschecken aus der Klinik in der Patientenaufnahme zu zahlen. Wir sind gesetzlich verpflichtet, dieses Geld an Ihre Krankenkasse weiterzuleiten. Können Sie Quittungen über 28 bereits getätigte Eigenbeteiligungen im laufenden Jahr vorweisen, sind Sie von einer nochmaligen Bezahlung dieser Gebühr befreit.

Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten bestehen direkt vor der Klinik. Sollten die Parkplätze besetzt sein, so sind in der Regel ausreichend Parkplätze direkt an der Erlenstegenstraße oder in der gegenüber der Klinik in Erlenstegenstraße mündende Sibeliusstraße zu finden.


Rauchen
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass mit Rücksicht auf Ihre Mitpatienten und auf Grund der Brandgefahr innerhalb der Klinik das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet ist. Sie können dazu aber gerne unsere Dachterrasse nutzen.






Telefonieren
Innerhalb der Klinikräume besteht Handyverbot! Bitte lassen Sie in Ihrem eigenen Interesse in der Klinik Ihr Mobiltelefon abgeschaltet, da es sonst durch Elektrosmog bzw. Frequenzstörungen zu Beeinträchtigungen unserer hochempfindlichen elektronischen Operationssysteme und -apparate kommen kann. Möchten Sie über Ihr Mobiltelefon telefonieren, bitten wir Sie deshalb, dies außerhalb des Klinikgebäudes zu tun.

Telefon auf dem Zimmer

Es besteht für jedes Zimmer die Möglichkeit, einen eigenen Telefonapparat zu nutzen. Die Kosten belaufen sich auf die Bereitstellungsgebühr und die Telefoneinheiten. Die angefallenen Kosten werden Ihnen am Ende Ihres stationären Aufenthaltes in Rechnung gestellt. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Patientenaufnahmeteam beim Foyer.

Öffentlicher Münzfernsprecher

Im Durchgang von der Eingangshalle der Klinik zum Ambulanz-Wartebereich befindet sich ein öffentlicher Münzfernsprecher. Die Einheit beträgt derzeit 25 Cent (bitte Kleingeld bereithalten).

Terminvereinbarung

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Behandlungen und Ärzten wünschen, oder wenn Sie einen Termin vereinbaren wollen, dann wenden Sie sich bitte an unser Patientenaufnahmeteam.
Frau Brückner, Herr Nikolaus und Frau Seitz stehen Ihnen von 7 bis 16 Uhr gerne zur Verfügung:

Telefon: (0911) 919 94-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Verpflegung
Das Essen wird in unserer eigenen Küche zubereitet. Wegen der reichhaltigen und abwechslungsreichen Mahlzeiten wird das Essen regelmäßig von Patienten gelobt.

In der Klinik gelten folgende Essenszeiten:

- Frühstück:         7.00 Uhr
- Mittagessen:   11.30 Uhr
- Kaffeepause:   14.00 Uhr
- Abendessen:   17.30 Uhr

Die Mahlzeiten werden Ihnen von unserem Pflegepersonal auf Ihr Zimmer gebracht.



Wahlleistungen
Um Ihren Wünschen und Bedürfnissen entgegenzukommen, bieten wir verschiedene Leistungen, die über die Regelleistungen hinausgehen, gegen besondere Berechnung als Wahlleistung an. Dies sind beispielsweise:

- Unterbringung in einem 1-Bettzimmer mit Telefonapparat und Fernseher
- Unterbringung in einem 2-Bettzimmer mit Telefonapparat und Fernseher
- Telefonapparat im 3-Bettzimmer
- Unterbringung einer Begleitperson im Patientenzimmer
- Wahlärztliche Leistung für Patienten der Hauptabteilung - Netzhaut-/Glaskörperchirurgie Prof. W. Schrader

Die hierfür anfallenden Kosten werden Ihnen am Ende des Aufenthaltes gesondert in Rechnung gestellt. Privatversicherte können diese im Regelfall bei Ihrer Krankenversicherung einreichen. Über Einzelheiten unserer Wahlleistungen informieren wir Sie gerne im Rahmen der Aufnahmemodalitäten.



Wichtige Adressen


Selbsthilfegruppen

Initiative Auge e.V.
Untere Brauhausstr. 3
90518 Altdorf b. Nürnberg

Ansprechpartner:
Herr Staubitzer
Tel.: (09187) 906 03 59
Fax: (09187) 906 03 60

Frau Jentner
Tel.: (09131) 99 24 54

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Es finden regelmäßige Treffen in den Räumlichkeiten der Maximilians-Augenklinik statt. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Jentner oder Herrn Staubitzer.



Wissenswertes "Rund ums Auge und Behandlungsmethoden"


Laser-Verfahren
Laser-Verfahren
Laser: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Die unterschiedlichen verfügbaren Laserstrahlen finden im vorderen Augenabschnitt bei der Refraktiven Hornhautchirurgie (Behandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung), der Glaukom- und Nachstarbehandlung Anwendung. Im hinteren Augenabschnitt werden Netzhauterkrankungen (z. B. Netzhautlöcher, Diabetes mellitus, venöse Gefäßverschlüsse etc.) therapiert.

Durch die applizierte Laserenergie werden durch Hitzeentwicklung lokale Vernarbungen der Netzhaut hervorgerufen. Die Laserbehandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt. Dabei wird auf die lokal betäubte Hornhaut ein mit Gel versehenes Kontaktglas aufgesetzt.

Roter Laser


Vorderer Augenabschnitt
Im vorderen Augenabschnitt wird bevorzugt der Nd. YAG-Laser (Neodym: Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) verwendet zur Behandlung des Nachstars als auch zur Behandlung des Grünen Stars.

Nachstar-Behandlung

Bei der Operation des Grauen Stars wird der trübe Linseninhalt entfernt und in den zurückbleibenden klaren Kapselsack der eigenen Linse eine neue Linse (heute in der Regel eine faltbare Kunststofflinse) implantiert. Wenn es nachträglich zur Eintrübung dieser Linsenkapsel kommt, dann nennt man dies Cataracta secundaria oder Nachstar, Kapselfibrose. Diese Veränderungen, die erneut zu einer Sehverschlechterung führen können, werden durch Eröffnung der Hinterkapsel mittels Laser beseitigt.

Grüner Star Behandlung
Die Laseriridotomie wird zur Behandlung eines drohenden oder akuten Glaukomanfalls (Winkelblockglaukoms) durchgeführt. Es wird hierbei eine Öffnung in die periphere Regenbogenhaut (Iris) geschaffen, um den Kammerwasserabfluss direkt in den Kammerwinkel der Vorderkammer zu gewährleisten bzw. im Rahmen eines akuten Glaukomanfalls wieder zu ermöglichen.


Hinterer Augenabschnitt
Im hinteren Augenabschnitt werden v.a. der Argon-Laser und der frequenzverdoppelte Diodenlaser zur Behandlung der diabetischen Retinopathie und der diabetischen Makulopathie, sowie zur Therapie von Netzhautlöchern eingesetzt.
Bei einer feuchten altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) kann eine Photodynamische Therapie mit einem nicht thermischen Rotlicht-Dioden-Laser nach Infusion eines speziellen, lichtempfindlichen Wirkstoff (Verteporfin) durchgeführt werden.
Die thermische Laserkoagulation bei feuchter AMD mittels Argon- oder Diodenlaser wird heutzutage nur in ausgewählten Fällen eingesetzt.

Koagulation - Diabetische Retinopathie
In den Anfangsstadien kann durch eine Laserbehandlung häufig die Bildung neuer Gefäße unterbunden werden und somit Blutungen im Glaskörper und weitere Komplikationen verhindert werden.

Ziel der Laserbehandlung ist eine verbesserte Sauerstoffsituation der Netzhaut und damit ein Verhindern einer Progression der Erkrankung wie Glaskörperblutungen oder Netzhautablösungen. Ist diese Behandlung nicht erfolgversprechend, so bleibt die Möglichkeit der intavitrealen Medikamenteneingabe.


Traktion mit Zug an d. Netzhaut
bei fortgeschrittener proliferativer
diabetischer Retinopathie
Koagulation - Diabetische Makulopathie
Durch eine feine zentrale Laserbehandlung der Netzhautmitte (Makula) wird versucht, eine verbesserte Sauerstoffsituation und eine erhöhte Flüssigkeitsresorption der Netzhaut zu erreichen, um einen Rückgang des Makulaödems herzustellen, die die Sehleistung beeinträchtigt.

Koagulation - Netzhaut-Gefäßverschlüsse
Je nach Art des Gefäßverschlusses wird versucht, durch eine Laserbehandlung einerseits die Durchblutungssituation des betroffenen NH-Areals zu verbessern, andererseits Komplikationen, wie Glaskörperblutungen und einen erhöhten Augeninnendruck aufgrund von neu gebildeten Gefäßen der Netzhaut oder Regenbogenhaut zu verhindern.


Photodynamische Lasertherapie
Bei dieser Therapieform wird ein Medikament (Verteporfin) in die Armvene gespritzt, dieses lagert sich in der krankhaften Gefäßmembran im Auge ab und wird dann durch Beleuchtung mit einem nicht thermischen Rotlicht-Dioden-Laser aktiviert.

Diese Behandlung wird in Fällen einer feuchten AMD oder bei choriodalen Neovaskularisationsmembran (CNV) im Rahmen einer Myopie oder entzündlicher Erkrankungen eingesetzt. Das führt in vielen Fällen zum Verschluss und anschliessender Vernarbung der Membran. Eine Wiederholung der Behandlung ist jedoch oftmals notwendig.
Der Stellenwert dieser Therapieform ist aufgrund der immer häufiger angewandten intravitrealen Medikamente rückläufig.
Eine Kombination beider Therapieformen ist jedoch in Einzelfällen auch möglich.

Photodynamische Lasertherapie


Pexiekoagulation
Netzhautlöcher ohne Ablösung der Netzhaut und unter bestimmten Umständen auch Netzhautdegenerationen (Schwachstellen die zu Netzhautlöchern führen können) werden in der Regel mit einem Diodenlaser (früher mit einem Argon Laser) behandelt.
Die Applikation der Laserstrahlen führt zu einer entzündlichen Reaktion der Netzhaut mit ihrer Unterlage und in Folge zur Vernarbung mit dieser. Dies verhindert in der Regel eine Netzhautablösung.

Diagnostik
Diagnostik
Unsere Augenklinik bietet ihnen eine Reihe an diagnostischen Untersuchungsmethoden und Behandlungsmethoden an.


Basis-Diagnostik bei Makulaerkrankungen

- Bestimmung der Sehleistung mit optimaler Brille für Ferne und Nähe unter standardisierten Bedingungen.

- Ermittlung von Verzerrungen im zentralen Gesichtsfeld durch Amslertest.

- Bestimmung des möglichen Einflusses einer Linsentrübung bzw. eines Nachstars durch Spaltlampenbeurteilung.

- Untersuchung der Netzhaut, insbesondere des Makulagebietes mit indirekter Spiegelung mit 78-er Lupe oder mit Kontaktglas.


Indirekte Spiegelung mit Lupe
oder mit Kontaktglas


Farbstoffuntersuchung (Fluoreszein-Angiografie)

Zur Überprüfung der Dichtigkeit der Netzhaut-Gefäße und des Pigmentepithels. Hierbei wird dem Patienten ein Farbstoff intravenös injiziert und seine Verteilung am Augenhintergrund durch elektronische Bilder erfasst.

In Sonderfällen kann auch ein anderer Farbstoff (ICG) zur Beurteilung der tieferen Schichten am Augenhintergrund zur Anwendung kommen.





Fluoreszein-Angiografie


Optische Kohärenz Tomographie

Darstellung der Netzhaut-Dicke und Netzhautstrukturen durch optische Schnittbilddarstellung. Da jeweils eine Serie aus mehreren Hundert Schnitten bei einer Untersuchung aufgenommen wird, kann eine lückenlose Beurteilung der Netzhaut erfolgen. Dabei ist die räumliche Auflösung so hoch, dass einzelne Zellagen in der Netzhaut beurteilt werden können.





Optische Kohärenz Tomographie
(OCT)


Ultraschalluntersuchung (US)

Schnittbilddarstellung wie bei OCT, jedoch durch Ultraschall, in der Darstellung weniger gut auflösend, jedoch tiefer in das Gewebe eindringend. So können z.B. Tumore im Auge gut erkannt werden.

 



Optische Kohärenz Tomographie
(OCT)


IOL-Master

Bei der Kataraktoperation wird die getrübte natürliche Linse durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt.

Mit dem IOL-Master ist eine hochpräzise, berührungsfreie Messung von Augenlänge, Hornhautradien und Vorderkammertiefe als Ausgangsdaten für die Bestimmung der Intraokularlinsen möglich.

 



Untersuchung mit dem
IOL-Master



Anatomie Auge
Anatomie Auge
Am Auge unterscheidet man den vorderen vom hinteren Augenabschnitt. Ersterer umfasst unter anderem die Hornhaut und die Linse, die optischen Medien des Auges. Sie sind für die Abbildung des Gesehenen auf die Netzhaut zuständig. Die Netzhaut und der Sehnerv ihrerseits sind Teil des hinteren Augenabschnittes und zuständig für die Bildverarbeitung und Weiterleitung an die Sehrinde des Gehirns.


Die Hornhaut

Die Hornhaut (Cornea) ist ein durchsichtiges, gefäßloses Gewebe, das als stärkstes brechendes Medium, zusammen mit der Linse die Lichtstrahlen auf die Netzhaut vereint.


Die Linse
Die Linse (Lens) ist elastisch, bikonvex, farb- und gefäßlos. Sie befindet sich im Auge hinter der Regenbogenhaut (Iris).

Die Linse und die Hornhaut brechen die Lichtstrahlen und vereinen sie im Brennpunkt auf der Macula. Aufgrund ihrer Elastizität kann die Linse ihre Brechung verändern (= Akkommodation) und ist dafür zuständig, dass unterschiedliche Entfernungen scharf gesehen werden können. Die Linse verliert nicht nur ihre Elastizität und somit ihre Akkommodationsfähigkeit mit zunehmenden Alter (= Presbyopie), kann sie sich auch eintrüben (Cataract/Grauer Star).


Die Netzhaut
Die Netzhaut (Retina) ist ein hoch differenziertes Nervengewebe, welches die innere Oberfläche des Auges auskleidet. Die Lichtrezeptoren (Zapfen und Stäbchen) der Netzhaut empfangen das gesehene Bild und leiten dieses über ein kompliziertes System an Nervenverknüpfungen über den Sehnerven an die Sehrinde des Gehirnes weiter.


Der Sehnerv
Der Sehnerv (Nervus opticus) besteht aus ca. 1 Mio. Axone die ihren Ursprung in der Netzhaut nehmen und das dort empfangene Bild an die Sehrinde des Gehirnes weiterleiten.
Maximilians-Augenklinik ~ Erlenstegenstraße 30 ~ 90491 Nürnberg ~ Tel.: 0911 / 91 99 4 -0 ~ Fax: 0911 / 91 99 4-44 ~ E-Mail: info@maximilians-augenklinik.de